Maler in Deutschland
Maler in Deutschland – finden Sie im Handumdrehen den passenden Fachbetrieb in Ihrer Nähe für professionelle Malerarbeiten, saubere Fassadengestaltung und langlebige Renovierungsleistungen.

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Inhaltsverzeichnis
- Was macht ein Maler in Deutschland genau?
- Wie viel verdient ein Maler in Deutschland?
- Welche Dienstleistungen bietet ein Maler in Deutschland an?
- Wie wird man Maler in Deutschland?
- Was kostet ein Maler in Deutschland pro Quadratmeter?
- Wie finden Kunden einen guten Maler in Deutschland?
- Welche Gewährleistung müssen Malerbetriebe in Deutschland bieten?
- Welche DIN-Normen gelten für Malerarbeiten in Deutschland?
Was macht ein Maler in Deutschland genau?
Ein Maler und Lackierer in Deutschland arbeitet im klassischen Handwerk und ist in der Regel in einem Malerbetrieb tätig, der bei der Handwerkskammer (HWK) eingetragen ist. Viele Fachkräfte verfügen über einen Gesellenbrief, erfahrenere Betriebsinhaber oft über einen Meisterbrief.
Zu den typischen Aufgaben eines Malers gehören sowohl Innenanstrich als auch Außenanstrich. Dazu zählen unter anderem:
- Fassadenanstrich und Wärmedämmung (z. B. WDVS-Systeme)
- Streichen, Verputzen, Sanieren und Grundieren
- Spachtelarbeiten und Tapezierarbeiten (inkl. Tapezieren und Abkleben)
- Auswahl und Verarbeitung geeigneter Farben, z. B. Dispersionsfarbe oder Silikatfarbe
- Beachtung von DIN-Normen wie DIN EN 13300
- Einschätzung von Materialkosten und Arbeit nach Quadratmeterpreis
Ein wichtiger Aufgabenbereich ist außerdem der Umgang mit Bau- und Umweltthemen, etwa:
- Behandlung von Feuchtigkeitsschäden
- Schimmelbeseitigung
- Einsatz von ökologischen Farben und Prüfung des VOC-Gehalts
Vor jedem Anstrich sorgt der Maler für eine fachgerechte Grundierung, bereitet Untergründe vor und stellt sicher, dass alle Arbeiten technisch korrekt, optisch sauber und normgerecht ausgeführt werden — vom privaten Innenraum bis zur Hausfassade.

Wie viel verdient ein Maler in Deutschland?
Ein Maler bzw. Maler und Lackierer verdient in Deutschland je nach Erfahrung, Qualifikation, Region und Malerbetrieb unterschiedlich viel. Im Handwerk liegen die Einstiegsgehälter für Gesellen mit Gesellenbrief in der Regel bei etwa 2.200 bis 2.400 Euro brutto im Monat. Mit einigen Jahren Berufserfahrung, zusätzlichen Aufgaben im Betrieb und sicheren Kenntnissen in Bereichen wie Innenanstrich, Außenanstrich, Fassadenanstrich, Spachtelarbeiten oder Tapezierarbeiten steigt das Gehalt häufig auf etwa 2.800 bis 3.200 Euro brutto monatlich.
Wer einen Meisterbrief besitzt und beispielsweise als Vorarbeiter, Kolonnenführer oder Betriebsleiter im Malerbetrieb tätig ist, kann – je nach Verantwortung und Betriebsgröße – meist zwischen etwa 3.500 und 4.200 Euro brutto monatlich verdienen. Qualifikationen über die Handwerkskammer (HWK) und Spezialisierungen, etwa in Wärmedämmung bzw. WDVS, Schimmelbeseitigung oder Sanieren, wirken sich in vielen Fällen positiv auf das Einkommen aus.
Im Malerhandwerk gilt ein branchenbezogener Mindestlohn, der je nach Tätigkeit und Qualifikationsgruppe über dem allgemeinen Mindestlohn liegen kann. Zusätzlich beeinflussen Faktoren wie Tarifbindung, Bundesland, Materialkosten-Struktur im Betrieb oder die Vergütung nach Stunden- bzw. Quadratmeterpreis die tatsächliche Bezahlung.
Insgesamt bewegt sich das durchschnittliche Einkommen erfahrener Maler und Lackierer in Deutschland üblicherweise im Bereich von etwa 2.800 bis 3.200 Euro brutto pro Monat, mit Aufstiegsmöglichkeiten durch Berufserfahrung, Spezialisierung und den Meisterbrief.
Welche Dienstleistungen bietet ein Maler in Deutschland an?
| Innenanstrich | Fassadenanstrich | Dekorative & Spezielle Anwendungen |
|---|---|---|
| Wand streichen | Fassade streichen | Strukturmalerei |
| Decke streichen | Fassadenschutz | Tapetenanwendung |
| Holzflächen streichen | Fassadendämmung | Schablonentechniken |
| Farbberatung | Fassadenreinigung | Effektmalerei |
| Satinfarbe | Farbige Fassadenanwendung | Alte Oberflächeneffekte |
| Mattfarbe | Fassadenretusche | Rustikaler Look |
| Glanzfarbe | Fassadenreparatur | Antike Effektmalerei |
| Schleifen | Tür streichen | Wasserfeste Farbe |
| Putz auftragen | Fenster streichen | Feuerfeste Beschichtung |
| Spachteln | Möbel streichen | Antibakterielle Beschichtung |
| Alte Farbe entfernen | Metallflächen streichen | Wärmedämmende Farbe |
| Schmutzentfernung | Lackieren | Feuchtigkeitsgeschützte Farbe |
| Oberflächen glätten | Holzschutz | Schutzbeschichtung |
| Wandreparatur | Holzpflege | Funktionale Beschichtungen |
Wie wird man Maler in Deutschland?
Um in Deutschland Maler oder Lackierer zu werden, beginnt der Weg in der Regel mit einer dualen Ausbildung im Handwerk. Diese Ausbildung findet in einem Malerbetrieb sowie in der Berufsschule statt und ist bei der zuständigen Handwerkskammer (HWK) eingetragen. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Auszubildende den Gesellenbrief, der sie offiziell als ausgebildete Fachkraft im Maler- und Lackiererhandwerk bestätigt.
Während der Ausbildung lernen angehende Maler unter anderem:
- Innenanstrich, Außenanstrich und Fassadenanstrich
- Spachtelarbeiten, Verputzen und Tapezierarbeiten
- Abkleben, Grundieren und Streichen
- den Einsatz verschiedener Farben wie
Dispersionsfarbe oder Silikatfarbe nach DIN-Normen (z. B. DIN EN 13300) - Umgang mit Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbeseitigung
- Arbeiten an Wärmedämmverbundsystemen (WDVS / Wärmedämmung)
- Auswahl ökologischer Farben mit niedrigem VOC-Gehalt
Zu den Lerninhalten gehören außerdem:
- Materialkosten kalkulieren
- Angebote nach Quadratmeterpreis erstellen
- fachgerechte Sanieren- und Grundierungsarbeiten
Nach einigen Jahren Berufserfahrung besteht die Möglichkeit, den Meisterbrief im Maler- und Lackiererhandwerk zu erwerben. Mit dem Meistertitel kann man einen eigenen Malerbetrieb gründen, Lehrlinge ausbilden und sich in der Branche weiter spezialisieren.
Was kostet ein Maler in Deutschland pro Quadratmeter?
Die Kosten für einen Maler bzw. Malerbetrieb in Deutschland werden in der Regel pro Quadratmeter berechnet und hängen stark vom Umfang der Arbeiten, den Materialkosten, der verwendeten Farbe sowie vom Zustand der Oberflächen ab. Zum professionellen Handwerk gehören dabei Leistungen wie Spachtelarbeiten, Abkleben, Grundierung, Tapezierarbeiten, Streichen und gegebenenfalls Verputzen oder Sanieren.
Für einen Innenanstrich mit Dispersionsfarbe liegen die Preise häufig zwischen etwa 7 und 20 Euro pro Quadratmeter. Höherwertige Beschichtungen, Silikatfarbe, ökologische Farben mit geringem VOC-Gehalt oder zusätzliche Arbeiten wie Schimmelbeseitigung oder die Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden können den Quadratmeterpreis erhöhen.
Beim Außenanstrich bzw. Fassadenanstrich sind die Anforderungen in der Regel höher, insbesondere wenn Wärmedämmung oder ein WDVS berücksichtigt werden müssen. Hier können die Kosten je nach Aufwand und DIN-Normen (z. B. DIN EN 13300) deutlich höher liegen und häufig zwischen etwa 20 und 45 Euro pro Quadratmeter betragen.
Ein qualifizierter Maler oder Lackierer verfügt in der Regel über einen Gesellenbrief, viele Betriebe arbeiten zudem mit einem Meisterbrief und sind bei der Handwerkskammer (HWK) eingetragen. Auch Faktoren wie Mindestlohn, Arbeitszeit, Materialqualität, Grundieren und die Auswahl der Farben wirken sich auf den Endpreis aus.
Kurz zusammengefasst: Der Quadratmeterpreis für Malerarbeiten in Deutschland variiert je nach Leistung, Materialqualität und Arbeitsumfang, wobei einfache Innenanstriche günstiger sind als Fassadenarbeiten oder umfangreiche Sanierungs- und Spachtelarbeiten. Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine Beispiel-Kostenkalkulation für einen konkreten Raum oder ein bestimmtes Projekt erstellen.
Wie finden Kunden einen guten Maler in Deutschland?
Ein guter Maler oder Lackierer in Deutschland lässt sich am besten finden, indem Kunden auf fachliche Qualifikationen, Erfahrung im Handwerk und eine seriöse Betriebsstruktur achten. Ein professioneller Malerbetrieb ist in der Regel bei der Handwerkskammer (HWK) eingetragen und kann einen Gesellenbrief oder sogar einen Meisterbrief vorweisen. Diese Nachweise zeigen, dass Arbeiten wie Innenanstrich, Außenanstrich, Fassadenanstrich, Spachtelarbeiten, Tapezierarbeiten oder Verputzen nach anerkannten Standards ausgeführt werden.
Zuverlässige Betriebe arbeiten nach gültigen DIN-Normen (z. B. DIN EN 13300 bei Farben und Beschichtungen), informieren transparent über Materialkosten, Quadratmeterpreis und ggf. anfallende Zusatzarbeiten wie Grundierung, Abkleben, Sanieren oder Wärmedämmung / WDVS. Seriöse Maler beraten außerdem zur richtigen Dispersionsfarbe, Silikatfarbe, zu ökologischen Farben mit geringem VOC-Gehalt und unterstützen bei Themen wie Feuchtigkeitsschäden oder Schimmelbeseitigung.
Weitere Hinweise auf einen guten Malerbetrieb:
- schriftliches Angebot mit klarer Leistungsbeschreibung
- transparente Preisstruktur statt Dumping-Preisen unter Mindestlohn-Niveau
- Referenzen oder Kundenbewertungen
- fachgerechte Erklärung des Arbeitsablaufs (z. B. Grundieren, Streichen, Tapezieren, Spachteln)
- saubere Ausführung und sorgfältiges Abkleben
Welche Gewährleistung müssen Malerbetriebe in Deutschland bieten?
In Deutschland sind Malerbetriebe als Teil des Handwerks zur Gewährleistung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verpflichtet. Die Dauer richtet sich danach, ob die Arbeiten als Bauleistung gelten:
- 5 Jahre Gewährleistung — bei Arbeiten am Bauwerk
zum Beispiel Fassadenanstrich, Außenanstrich, Wärmedämmung bzw. WDVS, Verputzen, Sanieren - 2 Jahre Gewährleistung — bei sonstigen handwerklichen Leistungen
zum Beispiel Innenanstrich, Tapezierarbeiten, Spachtelarbeiten, Streichen
Viele Maler und Lackierer richten sich zusätzlich nach den Vorgaben der Handwerkskammer (HWK) sowie einschlägigen DIN-Normen, unter anderem DIN EN 13300. Dazu gehören auch Anforderungen an Farben (Dispersionsfarbe, Silikatfarbe, ökologische Farben), Grundierung, VOC-Gehalt sowie fachgerechte Maßnahmen bei Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbeseitigung.
Welche DIN-Normen gelten für Malerarbeiten in Deutschland?
Hier ist eine fachlich passende Antwort auf die Frage — mit Einbindung der genannten Begriffe und natürlicher Formulierung:
In Deutschland orientieren sich Maler und Lackierer bei professionellen Malerarbeiten an verschiedenen DIN-Normen, die Qualität, Sicherheit und Ausführung im Handwerk festlegen. Besonders relevant ist die DIN EN 13300, welche Innenanstriche und Farben nach Kriterien wie Nassabriebbeständigkeit, Glanzgrad und Deckvermögen klassifiziert. Für Dispersionsfarbe und Silikatfarbe ist diese Norm eine wichtige Grundlage.
Bei Außenanstrich, Fassadenanstrich und Arbeiten an Wärmedämmung bzw. WDVS greifen zusätzlich Normen und technische Richtlinien, z. B.:
- DIN 18363 – Maler- und Lackierarbeiten (Teil der VOB/C; regelt Streichen, Verputzen, Grundieren, Tapezierarbeiten, Spachtelarbeiten)
- DIN 55699 – WDVS-Ausführung und Wartung
- DIN 4108 – Wärmeschutz & Energieeinsparung bei Gebäuden
- DIN 68800 – Holzschutz bei Außenbauteilen
Bei Themen wie Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbeseitigung und Sanieren spielen außerdem die einschlägigen Bauphysik-Normen sowie Richtlinien der Handwerkskammer (HWK) eine Rolle.
Für ökologische Farben und Beschichtungen ist häufig der VOC-Gehalt (flüchtige organische Verbindungen) normativ geregelt, was sowohl Materialauswahl als auch Materialkosten und Quadratmeterpreis beeinflussen kann.
Ein seriöser Malerbetrieb mit Gesellenbrief oder Meisterbrief arbeitet in der Regel streng normkonform und dokumentiert die verwendeten Produkte, Grundierung und Ausführung gemäß den geltenden DIN-Normen.
